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Intervallfasten: Worauf es beim Essen ankommt!

Intervallfasten ist der Trend des Jahres und für viele einfach umzusetzen. Dennoch gibt es einiges, worauf beim Essen und auch während der Fastenzeiten zu achten ist. Einfach nur 16 Stunden nichts essen und dann in den verbleibenden acht Stunden irgendetwas wahllos in sich hinein schaufeln ist – auch wenn man es in einschlägigen Frauen-Zeitschriften lesen konnte – leider nicht so ganz richtig, wie die Teilnehmer im Kurs auch gerade feststellen…

Es gibt so ein paar wichtige Punkte, die beim Intervallfasten zu beachten sind, wenn du es erfolgreich angehen willst!Intervallfasten 20190504 small

 

Pausen einhalten!
Das Intervallfasten bedeutet in Abgrenzung zum klassischen Fasten, dass man bestimmte Zeitfenster einhält, in denen gegessen bzw. gefastet (also nicht gegessen und nur getrunken) wird.

16:8 bedeutet, jeden Tag 16 Stunden am Stück zu fasten und in den verbleibenden 8 Stunden essen zu können. Ob du dafür das Frühstück oder das Abendessen ausfallen lässt, darfst du selbst entscheiden. Manche kommen besser mit Frühstück und Mittag zurecht, anderen essen lieber Mittag und Abendessen.
Erleichterung: Du kannst zu Beginn auch 14:10 wählen. Das heißt jeden Tag 14 Stunden am Stück zu fasten und in den verbleibenden 10 Stunden essen.

5:2 bedeutet, an 5 Tagen der Woche zu essen und an 2 Tagen – die du selbst wählst – nicht.
Erleichterung: Du kannst an den 2 Fasten-Tagen auch essen – aber dann bitte nur Mahlzeiten mit insgesamt 800 Kalorien maximal für die Frauen und maximal 850 Kalorien für Männer wählen. Suche aber sinnvoll die Mahlzeiten aus (s. unten)!

1:0 bedeutet, an einem Tag essen, am nächsten Tag nicht.

Alle Methoden haben zum Ziel, die Energiereserven aus den (Fett-)Depots zu mobilisieren, den Insulinspiegel niedrig zu halten und die sogenannte Autophagie, das ist die Selbstreinigung des Körpers, zu aktivieren.

 

Trinke – insbesondere in den Fastenzeiten!
Bitte trinke in den Fastenphasen. Einfach ausgedrückt kann man sagen, dass der Stoffwechsel nur dann auf Hochtouren läuft, wenn es im Körper ausreichend Flüssigkeit gibt. Lies mehr dazu im Blogbeitrag, warum dein Körper Wasser braucht und ohne es kaum was läuft. Klar, du kannst auch Tee und Kaffee wählen, aber bitte ohne irgendeinen Zucker und ohne Milch – oder mit maximal einem Schlückchen Milch.

 

Dein Körper braucht Nährstoffe!
Ebenso wie dein Körper auf viel Wasser angewiesen ist, benötigt er auch alle essenziellen Nährstoffe – auch wenn du weniger Mahlzeiten während des Intervallfastens isst.

Zu den essenziellen Nährstoffen gehören:
• Wasser
• Vitamine
• Mineralstoffe
• essenzielle Aminosäuren in eiweißreichen Lebensmitteln
• essenzielle Fettsäuren in Ölen und Fetten
• Achtung! Kohlenhydrate sind nicht essenziell.

Tipp: Dein Körper hat einen hohen Bedarf an Nährstoffen. Dieser bleibt auch hoch, wenn du Intervallfasten betreibst und sollte von dir gedeckt werden. Sei also wählerisch und sorge für ausreichend essenzielle Nährstoffe in deinem Essen!

 

Stoffwechsel berücksichtigen!
Wenn du Intervallfasten nicht nur zum Wohlfühlen, sondern auch zum Abnehmen machst, dann sollte dein Stoffwechsel berücksichtigt werden. Wenn deine Polster beispielsweise insbesondere in deiner Körpermitte sitzen, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass auch deine Leber vermehrt Fett einlagert. Die muss beim Abnehmen besonders berücksichtig werden. Wie du die Wahrscheinlichkeit einer Fettleber testen kannst und auch, warum es beim Abnehmen nicht um das Kalorienzählen geht, haben wir in den beiden verlinkten Blogbeiträgen beschrieben.

 

Iss dich satt!
Beim Intervallfasten ist es empfehlenswert, sich während der Mahlzeiten satt zu essen. So vermeidest du, dass du schnell wieder Hunger bekommst (blöderweise ja dann häufig auf Süßes!) und sorgst dafür, dass du dich rundum wohlfühlst. So vermeidest du auch den Irrtum Nr. 3 von Diäten

 

Denke langfristig!
Das Intervallfasten ist eine Ernährungsweise, die du langfristig anwenden kannst, ohne einen Nährstoffmangel zu erleiden – vorausgesetzt natürlich, du achtest auf hochwertige Lebensmittel, die dir alle essenziellen Nährstoffe liefern. Das gilt für das Intervallfasten genauso wie für das Essen von drei Hauptmahlzeiten am Tag.
Und wenn du mal aus dem Takt kommen solltest, schau einfach drüber hinweg und komme wieder zurück in deinen Wohlfühl-Rhythmus, der dir auch langfristig guttut. Ganz gleich, ob mit zwei oder drei Hauptmahlzeiten am Tag, denn Intervallfasten kann dir guttun, ist aber nicht für jeden Mensch passend.

 

Wenn du Lust hast die "Basics zum Intervallfasten" kennenzulernen, mach doch bei dem Angebot am 23. Mai 2019 mit
(19.30 - 21.00 Uhr – Hamburg Dammtor)


 

Donnerstag, 09 Mai 2019 18:21
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