Brot! Quelle der verheimlichten Zusatzstoffe.

Brot ist für die Low Carb-Esser ein Lebensmittel, dass nicht sehr oft auf dem Teller landet. Doch nun habe ich wieder einmal über den Tellerrand hinausschauen dürfen, weil ich mich für einen Beitrag in einem Zeitungsartikel mit Verarbeitungshilfsstoffen beschäftigen durfte. Dabei fand ich insbesondere für das so heiß geliebte Brot Erschreckendes. 

BrotBrot! Eigentlich ja wirklich lecker; also viele, nicht alle. Und als Low-Carb-Überzeugte bin ich schon sehr wählerisch, wenn es ums Brot geht. 

Neulich wurde ich also gebeten, etwas zu nicht-deklarationspflichtigen Verarbeitungsstoffen in Lebensmitteln zu sagen. Das allein war schon spannend! Denn diese Stoffe müssen nicht auf der Verpackung deklariert werden, weil davon ausgegangen wird, dass sie im fertigen Lebensmittel nicht mehr wirksam seien, weil sie nicht mehr nachweisbar sind.

Als ich bei der Recherche dann herausfand, dass Brot in Deutschland das Lebensmittel mit den meisten dieser nicht-aufgeführten Stoffe war, war ich zutiefst überrascht! Bei den Hilfsstoffen handelt es sich oft um Enzyme, die mit Hilfe von gentechnisch veränderten Bakterien oder Pilzen hergestellt wurden. Und wofür das? Das Brot wirkt (ist es aber nicht) länger frisch, man kann große Maschinen benutzen, man benötigt weniger Zeit für die Teiggärung, die Kruste ist besser, das Brot lockerer und und und... und leider ist dieses überhaupt nicht zu vergleichen mit einem Brot, dass noch handwerklich und mit viel Zeit und Fachkenntnisse gebacken wurde... Fragt doch mal euern Bäcker, ob er noch selbst Teig ansetzt und backt?! Oder ob er nur aufbackt??? 

Eine tolle Alternative ist auch für die Low-Carb-Begeisterten das Wunderbrot vom Bauckhof... schaut mal in den Blogbeitrag "Wunderbrot".


 


 

Samstag, 08 Dezember 2018 15:49
Mehr in dieser Kategorie: « Augen auf beim Olivenöl-Kauf!