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Entzündungen und anti-entzündliche Ernährung – Essen kann was!

Bei Entzündungen ist zwischen akuten und chronischen Entzündungen zu unterscheiden.
Eine akute Entzündung ist Teil eines normalen Heilungsprozesses (z.B. Wundheilung) und kann durch die Ernährung nicht/kaum beeinflusst werden. Chronische Entzündungen sind Begleiterscheinungen vieler Erkrankungen und können durch eine Ernährungsumstellung und eine Veränderung des Lebensstils positiv beeinflusst werden.

Wie entsteht eine chronische Entzündung?
Chronische Entzündungen treten bei vielen Erkrankungen wie zum Beispiel bei Allergien, Adipositas, Arteriosklerose und Diabetes auf. Aber auch bei Gicht, Rheuma, Demenz und Darmerkrankungen liegen chronische Entzündungsreaktionen zugrunde.


Welche Folgen kann eine chronische Entzündung haben?

Eine chronische Entzündung sollte unbedingt behandelt werden, da es dabei zu vermehrter Bildung von reaktiven Sauerstoff-Spezies (ROS) kommt. Diese greifen die Körperstrukturen an und sind damit ein Risikofaktor für weitere, schwerwiegendere Erkrankungen.


Wie macht sich eine chronische Entzündung bemerkbar?

Akute Entzündungen sind an den fünf Entzündungszeichen zu erkennen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Überwärmung und eingeschränkte Funktion (z.B. der Mittelfingergelenke bei Gicht).
Chronische Entzündungen bleiben häufig lange Zeit unbemerkt und laufen nur unterschwellig ab (der Fachbegriff lautet silent inflammation). Sie werden manchmal erst bei Funktionseinschränkung der betroffenen Gewebe oder Organe erkannt.


Wie wird eine chronische Entzündung diagnostiziert?

Um chronische Entzündungen zu diagnostizieren, führt ein Arzt Bluttests und je nach Art der Entzündung noch andere Untersuchungen durch.
Da es viele unterschiedliche Entzündungsfaktoren im Blut gibt, sind verschiedene Blutwerte von Bedeutung (z.B. BSG, CRP, Leukozyten, TNF-alpha, IL-6, Adiponectin, u.v.m.). Nicht jeder Wert ist für jede Entzündung aussagekräftig.


Was kann man selbst tun, um eine chronische Entzündung zu mindern?

Bei chronischen Entzündungen ist der Lebensstil und auch die Ernährung sehr entscheidend:
Rauchen, Alkohol, Stress, Übergewicht und erhöhtes Bauchfett fördern Entzündungen. Mehr Bewegung kann sich positiv auf chronische Entzündungen auswirken. Aber auch die Ernährung kann einen hemmenden Einfluss haben.

In den Lebensmitteln sind entzündungsfördernde und entzündungshemmende Inhaltsstoffe zu finden. Da es auf deren Balance ankommt, ist es empfehlenswert, vermehrt Lebensmittel zu essen, die entzündungshemmende Inhaltsstoffe enthalten. Dazu gehören unter anderem hochwertige Fette und Öle, die sich zum Beispiel in einigen omega-3-fettreichen Fischen (z.B. Lachs oder Hering) und bestimmten Ölen (z.B. Olivenöl nativ extra) finden.
Eine persönliche und individuell zugeschnittene Ernährungsberatung kann die Therapie mit Medikamenten ideal ergänzen oder sogar ersetzen. Außerdem hilft sie dabei herauszufinden, worauf beim Essen zu achten ist und wie sich die Empfehlungen in Ihren Alltag einbauen lassen.

Kontaktieren Sie uns gern, wenn Sie Fragen haben!

 

(Janina Kaiser)


 

Donnerstag, 06 Februar 2020 06:00
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